Hochwasserhilfe für Alina & Robert

Zum Hintergrund

Das sind Robert und Alina mit ihrer Tochter Emilia.

In 2017 haben Robert und Alina ein über 100 Jahre altes Haus in Swisttal-Heimerzheim gekauft. Das Haus stand über viele Jahre leer und war stellenweise extrem baufällig. Bis vor kurzem waren die beiden damit beschäftigt, die Immobilie instand zu setzen und in ein wohnliches kleines Eigenheim zu verwandeln. Mit der Geburt von Emilia in 2020 waren sie damit gerade fertig geworden.

Zum Geschehen

In der Nacht zum 16. Juli 2021 wurden Alina, Robert und Emilia obdachlos.

In dieser Nacht trat die Swist über die Ufer und überflutete die nahegelegenden Straßen. Mit unnachgiebiger Wucht bahnte sich der Fluß seinen Weg durch das Haus und beendete den Traum vom Eigenheim. Über viele Stunden stand das Erdgeschoss des Hauses bis zu 1,60m hoch in den Fluten. Das eingedrungene Wasser zerstörte dabei alles, was sich in Keller, Wohnzimmer, Küche und den restlichen Räumen befand. 

Derzeit sind die drei bei einem Bekannten untergebracht, der sie vorübergehend bei sich wohnen lassen kann.

Robert hat auf YouTube ein dokumentiertes Video-Tagebuch zur Flutkatastrophe angelegt. Hier könnt ihr eindrucksvoll sehen, was die drei in den entscheidenden Stunden durchgemacht haben haben.

Wer sich über den aktuellen Fortschritt informieren möchte, der kann das über Roberts Facebook Auftritt tun:

Zum Stand der Dinge

Abbruch, Umbruch und Aufbruch

Schon einen Tag nach der Katastrophe haben die drei damit begonnen, das Haus wieder aufzubauen. In der Anfangsphase auch mit Unterstützung von Polizei und Bundeswehr, bis heute aber vor allem aber mit Familie und Freunden geht es Stück für Stück voran, um Ordnung zu schaffen und den Wiederaufbau voran zu treiben. Dabei ist es traurige Gewissheit: der Wiederaufbau wird mehr Geld in Anspruch nehmen, als zur Verfügung steht.

Zu Euch

In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir durch Euch unsagbar viel Solidarität und Hilfe für die Drei erfahren. Wir sind schlicht und ergreifend überwältigt von der Vielzahl der Hilfsangebote, die ihr uns gemacht habt! Ob konkrete Hilfe vor Ort, Sachspenden zur Ausstattung oder ein finanzieller Beitrag zur Bewältigung der Krise - es war Eure Anteilnahme, die uns unendlich gut getan und Mut gemacht hat, dass die Drei die vor ihnen liegenden Aufgaben irgendwie meistern werden. 

Wir möchten Euch sagen:

Danke für Eure Solidarität!

Ihr seid großartig! Wir sind überwältigt davon, wie intensiv Ihr am Schicksal der Drei Anteil genommen habt. Mit Eurer Hilfe werden wir es schaffen, den Dreien wieder ein zu Hause zu geben.

Danke dafür!